Bundespolitik im Fokus – VDMA Positionen für den Maschinenbau - vdma.eu
Bundespolitik im Fokus
Forderungen für einen starken Maschinen- und Anlagenbau. #StandortUpgrade!
In einer Zeit tiefgreifender globaler Veränderungen und Herausforderungen ist es unser Ziel, die Rahmenbedingungen für den Maschinen- und Anlagenbau so zu gestalten, dass unsere Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich und wettbewerbsfähig bleiben. Die Bundestagswahl 2025 war ein wichtiger Meilenstein, um die Weichen für eine zukunftsfähige Industriepolitik zu stellen. Jetzt gilt es, die Umsetzung der politischen Vorhaben konstruktiv zu begleiten und die Interessen unserer Industrie konsequent zu vertreten – für ein dringend benötigtes #StandortUpgrade!
Unsere Forderungen und Positionen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, Innovationen zu fördern, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Wir setzen uns für eine moderne und effiziente Infrastruktur, eine technologieoffene Gesetzgebung und eine marktwirtschaftliche Wettbewerbsordnung ein. Gleichzeitig fordern wir eine konsequente Umsetzung der Klimaziele und eine nachhaltige Umweltpolitik, die den Anforderungen der Industrie gerecht wird.
Kernforderungen des VDMA:
-
Außenhandel:
Handelsbarrieren abbauen und Freihandel stärken -
Steuern:
Steuersystem zukunftsfähig reformieren -
Fachkräfte:
Mut zu Reformen am Arbeitsmarkt -
Energie & Klima:
Konsequente Nutzung von Klimaschutztechnologien für Wettbewerbsfähigkeit -
Infrastruktur:
Infrastruktur zielgerichtet und nachhaltig ausbauen -
Umwelt & Nachhaltigkeit:
Bürokratieabbau konsequent vorantreiben -
Forschung & Innovation:
Innovationen fördern und Zukunft gestalten
Das Tariftreuegesetz belastet vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit bürokratischen Anforderungen. Immerhin: Die Herausnahme der Lieferleistungen aus dem Anwendungsbereich ist ein positives Signal.
Auf seiner ersten China-Reise ist Bundeskanzler Merz gefordert: Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit sind faire Wettbewerbsbedingungen. Unternehmen geraten zunehmend unter Druck, weil China den Wettbewerb systematisch verzerrt.
Der Standort Europa ist vielfach nicht mehr wettbewerbsfähig. Die EU darf sich daher nicht in 'Local Content'-Debatten verlieren. Es geht vielmehr darum, den Kurs Europas in Richtung Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu setzen.
Der Maschinen- und Anlagenbau hat seine Ausgaben für Innovationen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter gesteigert. Gefragt ist nun die Stärkung von Instrumenten wie Forschungszulage und Industrielle Gemeinschaftsforschung.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht neue Wachstumsimpulse und eine Modernisierung von Staat und Gesellschaft so dringend wie selten zuvor. Echte wirtschaftspolitische Reformen statt kleinteiligem Krisenmanagement lautet die Devise.
Als Partnerland der Hannover Messe 2026 präsentiert sich die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas mit über 160 Ausstellern. Brasilien ist auch der wichtigste Absatzmarkt Südamerikas für den Maschinenbau aus Deutschland - die Exporte legen stetig zu.
Auch im Maschinenbau werden Stellen abgebaut, weil die Rahmenbedingungen nicht besser werden. Die Politik versäumt es, ihre Hausaufgaben zu machen: Bürokratie und Steuern abbauen, Arbeitsmarkt flexibilisieren.
Der Maschinenbau will die Produktion in Deutschland und Europa erhalten. Es braucht jedoch dringend bessere Standortbedingungen, um zu verhindern, dass Forschung, Produktion und damit auch Innovation abwandern.
Das Rentenpaket der Bundesregierung ist ein Rückschritt, kein Fortschritt. Statt dringend benötigter struktureller Reformen zementiert es jedes Jahr die Schieflage im System.
Der Hightech-Standort Deutschland benötigt endlich Reformen. Nur dann können Einstellungs- und Beschäftigungsanreize folgen sowie wieder mehr Interesse für die wichtigen MINT-Studiengänge.
Rekordhohe Sozialausgaben und Sondervermögen - das sind nicht die notwendigen Impulse für Wachstum und Modernisierung. Glaubwürdigkeit und Transparenz der Fiskalpolitik werden auf diese Weise beschädigt.
Nachbesserungen beim Rentenpaket sind dringend notwendig. Die Junge Union und Junge Gruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion sehen hier klarer als die Bundesregierung.
Die von der Bundesregierung angekündigten Wirtschaftsreformen lassen weiter auf sich warten, während Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Unternehmen brauchen spürbare Entlastungen jetzt und nicht irgendwann - auch im Sozial- und Arbeitsmarktbereich.
Die von der Bundesregierung angekündigten Wirtschaftsreformen lassen weiter auf sich warten, während Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Unternehmen brauchen spürbare Entlastungen jetzt und nicht irgendwann - auch im Sozial- und Arbeitsmarktbereich.
Enttäuschend, was das Kabinett beim Bürokratieabbau ankündigt. Es fehlt der Mut, deutliche Entlastungen für den Mittelstand auf den Weg zu bringen. Das muss sich ändern.
Das Europäische Parlament hat den enorm wichtigen Bürokratieabbau (Omnibus I) vertagt - ein fatales Zeichen für die europäische Industrie. Neun große Wirtschaftsverbände fordern EU- und Bundespolitik auf, zügig zu einer tragfähigen Lösung zu kommen.
Die Modernisierungsagenda der Bundesregierung hilft nur, wenn sie direkt und konsequent umgesetzt wird. Das heißt: Genehmigungsfristen spürbar verkürzen, Arbeitsmarkt flexibilisieren und kein deutsches "Gold Plating" bei EU-Vorgaben mehr betreiben.
Handelskonflikte, Bürokratie und steigende Kosten bremsen den Maschinenbau. 2025 sinkt die Produktion um 5 Prozent. VDMA-Präsident Kawlath fordert einen „Herbst des Handelns“.
Die geplante Änderung des Lieferkettengesetzes hilft den Unternehmen nicht weiter, weil es die Bürokratie nicht wirklich reduziert. Das Gesetz soll lediglich in Teilbereichen abgeschwächt werden.
Mehr als 3 Millionen Arbeitslose – diese Zahlen müssen der Weckruf für die Politik sein. Deutschland braucht eine Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik. Ohne eine Reduzierung der Sozialausgaben und Reformen wird sich die Situation weiter verschärfen.
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Der Maschinen- und Anlagenbau beschäftigt rund 3 Millionen Menschen in der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland. Damit ist der Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien der größte Arbeitgeber, sowohl in der EU-27 als auch in Deutschland.
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Jahre Erfahrung
35
Fachverbände der Industrie
9
Landesverbände vor Ort