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Web-Erfa "Industrielle Datenräume - Grundlagen und Mehrwerte für Maschinen- und Anlagenbauer"
Industrielle Wertschöpfung wird immer stärker datengetrieben – und gleichzeitig immer stärker vernetzt: Maschinen, Komponenten, Software, Services und Lieferketten erzeugen kontinuierlich Daten, die enormes Potenzial für Effizienz, Synergien, neue Geschäftsmodelle und nachhaltigere Produktion bieten. In der Praxis scheitert die Datennutzung über Unternehmensgrenzen hinweg jedoch häufig an heterogenen IT- und OT-Landschaften, fehlender Interoperabilität, unklaren Regeln zur Datennutzung sowie am berechtigten Bedürfnis der Unternehmen, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten. Genau hier setzen industrielle Datenräume an: Sie schaffen vertrauenswürdige, standardbasierte Rahmenbedingungen, in denen Organisationen Daten souverän, sicher und interoperabel teilen und nutzen können, ohne ihre Datenhoheit aufzugeben. Beim Web-Erfa des VDMA Österreich am 26. Februar 2026 diskutieren wir über den aktuellen Stand der Umsetzung sowie über die Mehrwerte industrieller Datenräume für den Maschinenbau und hören zwei spannende Praxisberichte von FILL und SITEC.
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Industrielle Wertschöpfung wird immer stärker datengetrieben – und gleichzeitig immer stärker vernetzt: Maschinen, Komponenten, Software, Services und Lieferketten erzeugen kontinuierlich Daten, die enormes Potenzial für Effizienz, Synergien, neue Geschäftsmodelle und nachhaltigere Produktion bieten. In der Praxis scheitert die Datennutzung über Unternehmensgrenzen hinweg jedoch häufig an heterogenen IT- und OT-Landschaften, fehlender Interoperabilität, unklaren Regeln zur Datennutzung sowie am berechtigten Bedürfnis der Unternehmen, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten. Genau hier setzen industrielle Datenräume an: Sie schaffen vertrauenswürdige, standardbasierte Rahmenbedingungen, in denen Organisationen Daten souverän, sicher und interoperabel teilen und nutzen können, ohne ihre Datenhoheit aufzugeben. Beim Web-Erfa des VDMA Österreich am 26. Februar 2026 diskutieren wir über den aktuellen Stand der Umsetzung sowie über die Mehrwerte industrieller Datenräume für den Maschinenbau und hören zwei spannende Praxisberichte von FILL und SITEC.
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Für den Maschinen- und Anlagenbau ist das Thema besonders relevant, weil sich zentrale Zukunftsanwendungen vor allem dann skalieren lassen, wenn Daten entlang von Engineering, Produktion, Betrieb und Service durchgängig nutzbar sind. Initiativen wie ManufacturingX zielen genau darauf ab: Sie wollen offene Datenökosysteme für die Industrie 4.0 etablieren, in denen Unternehmen Daten über Fertigungs- und Lieferketten hinweg gemeinsam nutzen können. Dabei entstehen verschiedene domänenspezifische Datenräume, so wie etwa CatenaX (Automotive), FactoryX (u. a. Maschinen- und Anlagenbau) oder datenraumnahe Umsetzungsprojekte wie SM4RTENANCE. Sie ermöglichen effizienteres, kollaboratives Engineering, durchgängige Nachverfolgbarkeit, datenbasierte Services, vereinfachte Nachhaltigkeits- und Lieferkettenanforderungen (z.B. Product Carbon Footprint und digitaler Produktpass) sowie neue digitale Produkt- und Service-Geschäftsmodelle – alles auf Basis von Connector-Konzepten und gemeinsamen Regeln, offenen Standards und wiederverwendbaren Diensten.
Beim Web-Erfahrungsaustausch des VDMA Österreich am 26. Februar 2026 gibt der Datenraum-Experte Jan Fischer vom VDMA Forum Manufacturing-X eine praxisorientierte Einführung in die Grundlagen industrieller Datenräume und über die Aktivitäten des VDMA in diesem Bereich. Anschließend teilen Harald Sehrschön von FILL und Nico Nebel von SITEC ihre Erfahrungen und Gedanken zu industriellen Datenräumen aus der Sicht von Maschinen- und Anlagenbauern.
Agenda
Do. 26.02.26